Sanierungskonzepte und Sanierungsgutachten nach IDW S6

Ein gutes Sanierungskonzept ist vor allem ein ehrliches Konzept, das Transparenz schafft und die Realität umfassend wiedergibt. Kern des Konzepts ist die Beschreibung des Zielzustandes sowie eine Mittelfristplanung. Diese dient als Absichtserklärung der Geschäftsführung und bindet die Stakeholder bei der Entwicklung der Sanierungsmaßnahmen ein. Es stellt die Basis für die weiteren, oftmals weitreichenden Entscheidungen der Shareholder und Stakeholder dar.

Wir verstehen uns als Gutachter, dessen Hauptaugenmerk auf der Umsetzbarkeit für das Unternehmen liegt. Sanierungskonzepte, egal ob Sanierungsgutachten nach IDW S6 oder Fortbestehensprognosen, sollen mithilfe eines konzeptionellen Plans aufzeigen, wie die akute Existenzbedrohung eines Unternehmens geheilt werden kann. Hierbei müssen auf Basis einer Diagnose zuerst die Intensivmaßnahmen eingeleitet werden, um im Anschluss mit den Rehabilitationsmaßnahmen eine nachhaltige Zukunftssicherung sicherstellen zu können.

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Bei der Entwicklung von Sanierungskonzept ist aus unserer Sicht und Erfahrung vordergründig die Umsetzbarkeit entscheidend. Oftmals werden Maßnahmenkataloge entwickelt, die in Umfang und Komplexität nur sehr schwer bzw. oftmals nie vollständig umgesetzt werden können.

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Sanierungskonzepte

  • Sanierungskonzepte

    In akuten Krisensituationen ist es zuallererst notwendig durch kurzfristige Maßnahmen den Unternehmenswert zu sichern. Hier erfahren Sie Grundsätzliches zu Sanierungskonzepten und den Kernanforderungen an Sanierungsgutachten nach IDW S6, Faktoren für eine erfolgreiche Sanierung, unsere Erfahrung mit Sanierungsgutachten sowie über den Ablauf eines Projektplans für außergerichtliche Sanierungskonzepte.

Erstellung von

Sanierungsgutachten

1. Ausrichtung am Leitbild des sanierten Unternehmens
Die Absichten des Unternehmens werden formuliert und ein realistischer Weg für die Zukunft beschrieben

Das strategische Leitbild beschreibt anhand von maximal 10 Punkten die Absichten des Unternehmens in Bezug auf Kunden, Finanzen, Mitarbeiter und Prozesse. Dabei ist es notwendig, ein realisierbares und zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu beschreiben sowie den Weg zur Wiedererlangung der Wettbewerbs- und Renditefähigkeit aufzuzeigen.

2. Sanierungskonzepte und stadiengerechte Bewältigung der Unternehmenskrisen
Mit welchen Maßnahmen kann das Unternehmen wieder auf Kurs gebracht werden

Das Krisenstadium des Unternehmens beschreibt ganz grundsätzlich die Inhalte und Maßnahmentiefe des Sanierungskonzepts. Dabei sind alle Probleme und Ursachen bereits durchlaufener Krisenstadien aufzuarbeiten. Alle Sanierungsmaßnahmen und Inhalte des Geschäftskonzept sollten dabei in eine zeitliche Perspektive gebracht werden. Dabei ist zu priorisieren, welche Themen kurzfristig umgesetzt werden müssen und wofür ist ein langfristiger Zeitraum (3-5 Jahre) einzuplanen ist.

3. Maßnahmenplan, Meilensteine und Covenants
Wann und Wie ist sind Sanierungsmaßnahmen umzusetzen

Die Definition von Sanierungsmaßnahmen ist die Grundlage zur Wiederherstellung der Rendite- und Wettbewerbsfähigkeit. Dabei ist es notwendig, im 1. Schritt Sofortmaßnahmen einzuleiten, um die Insolvenzantragspflicht und Liquiditätskrise abzuwenden, bevor im 2. Schritt die mittel- und langfristigen Maßnahmen mit dem Ziel der nachhaltigen Rendite- und Wettbewerbsfähigkeit entwickelt und umgesetzt werden müssen.

Ein wesentlicher Teil sind hierbei die sogenannten Covenants. Covenants sind vertraglich bindende Zusicherungen von Nebenbestimmungen, die Finanzierer häufig an Sanierungskonzepte koppeln. Damit soll die Einhaltung der Maßnahmen gesichert bzw. nachgehalten werden. Typisch sind sowohl „Financial Covenants“, Kennzahlen wie Liquiditätsgrad, Cashflow, EK-Quote oder Rentabilität, als auch „Non-Financial Covenants“ wie beispielsweise eine Informationspflicht durch ein Reporting oder die Konstanz von Gesellschafterverhältnissen.

Kernanforderungen

Sanierungsgutachten

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Sanierungskonzepte umfassen oftmals mehrere hundert Seiten, wobei das bei kleineren und meist weniger komplexen Unternehmen nicht notwendig ist. Mit Neufassung des IDW S6 im September 2017 wurde klargestellt, dass bei wenig komplexen Unternehmen auch „schlanke“ Konzepte möglich sind. Es wird vor allem eine Straffung des Inhalts angepasst für KMU angestrebt.

Entscheidend ist weiterhin die Fokussierung auf Kernanforderungen lt. Rechtsprechung des BGH sowie eine fokussierte und klare Darstellung. Notwendige Inhalte sind demnach

  1. Auftragsgegenstand und Verantwortlichkeiten
  2. Analyse der Ausgangslage
  3. Analyse des Krisenstadiums und Ursachen
  4. Künftiges Leitbild
  5. Sanierungskonzept und Maßnahmen
  6. Integrierter Unternehmensplan
  7. Einschätzung der Sanierungsfähigkeit

Wir als Quest Consulting haben in den letzten 20 Jahren nahezu 200 Sanierungskonzept und Gutachten nach den Richtlinien des IDW erstellt. Sanierungskonzepte entwickeln wir immer gemeinsam mit und für das Unternehmen.

Wir arbeiten für Menschen nicht für Systeme!

Matthias Schröder
Matthias Schröder
Partner
08031 408 66 18
Helmut Haberl
Helmut Haberl
Partner
08031 408 66 16
Albert Hager
Albert Hager
Partner
08031 408 66 13
Attila Lottner
Attila Lottner
Partner
08031 408 66 12
Tobias Riegger
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Partner
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Für die Erstellung eines Sanierungsgutachen nach IDW S6 sind einige Aufgabenpakete zu bearbeiten. Teilweise werden dafür viele Wochen benötigt, in denen sich die Krisensituation oftmals noch verschärft. Mit dem schlagkräftigen Team der Quest Consulting können wir meist nach ein paar Tagen erste Sofortmaßnahmen mit Ihnen gemeinsam umsetzen und innerhalb weniger Wochen aussagefähige Sanierungskonzepte erarbeiten. Damit gewinnen Sie Zeit bei der Sanierung Ihres Unternehmens und haben frühzeitig eine Kommunikationsgrundlage für die Gespräche mit Ihren Finanzierern.

Abgrenzung der Aussagen zur Sanierungsfähigkeit

Egal ob Sanierungsgutachten gemäß IDW S 6, insolvenzrechtliche Fortbestehensprognose oder Handelsrechtliche Fortführungsprognose - für uns als umsetzungsorientierte Strategieberatung steht das Unternehmen und seine Mitarbeiter im Mittelpunkt. Die Entwicklung umsetzbarer Maßnahmenkonzepte und die Befähigung der Mitarbeiter diese umzusetzen ist in unseren Augen entscheidend.

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