Strukturierter Verkaufprozess
Beteiligungsportfolio Büromöbel

Minderheitsanteil eines erfolgreichen Beteiligungsportfolios zu verkaufen,
Individualität im Portfolio und Branchenkrise als Hemmnis

Im klassischen Investorenprozess Umsetzung eines Bieterverfahren
Kauf und anschließende Zerschlagung durch Hauptlieferanten

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Unternehmen und Projekthintergrund

Unternehmen
Unabhängiges Beteiligungsportfolio mit rd. 50 Mio. Händlerumsatz
  • Beteiligungsportfolio mit Herstellerfokus im Büromöbelfachhandel wurde gegründet, um den Umsatz des Herstellers strategisch zu steuern
  • Beteiligungsportfolio spaltet sich durch einen Verkauf des Herstellers eigenständig ab
  • Weiter großer Herstellerfokus (15-20% Umsatzanteil beim Top1-Hersteller) und stärkste unabhängige Gruppe in der Branche (ca. 50 Mio. Händlerumsatz)
  • Durch synergetischen Austausch der unabhängigen Händler untereinander können Marktschwankungen erfolgreich ausgeglichen werden (z.T. gemeinsames Marketing, Fuhrpark, Controlling)
PROBLEMSTELLUNG
Schwieriger Verkaufsprozess aufgrund von Gesellschafterstruktur und niedriger Kaufpreiserwartung
  • Gesellschaftliche Veränderungen fordern einen Verkauf
  • Portfolio durch Individualität der Händler heterogen
  • Krisenbedingt geringster Kaufpreis zu erwarten
  • Verkäufer ist in allen Beteiligungen nur Minderheitsgesellschafter
KERNFRAGEN UND ZIELSTELLUNG
Wer ist der Käufer, Lässt sich die Gruppe als Ganzes verkaufen, Wie lange dauert der Prozess...
  • Ist eine Verkauf der Gruppe als Ganzes möglich?
  • Wer sind mögliche, strategische oder Finanzinvestoren?
  • Wie entwickelt sich der Hersteller und Handelsmarkt in der Branche Büromöbel?
  • Welcher Bewertungsansatz kann angenommen werden? Was ist der höchst mögliche Kaufpreis? Wie können die krisenbedingten Skaleneffekte in der Bewertung / Kaufpreisfindung berücksichtigt werden?
  • Wie können Synergien über einen Gesamtverkauf der einzelnen Beteiligungen weiter erhalten bleiben?
  • Ist eine strategische Weiterentwicklung des Portfolios darstellbar (gemeinsames Cash Management, etc.)?
  • Welche Informationen und Strategien sind notwendig, um einen schneller Verkauf abzuwickeln?
Thesenpapier und Benchmark

Büromöbelfachhandel

  • Kernthesen zu den Herausforderungen im Büromöbelfachhandel

    Wo liegen die Potenziale?

    Optimierungen in Digitalisierung und Effizienz sind notwendig, um für die Zukunft erfolgreich aufgestellt zu sein.

Arbeitsprogramm

Investorenprozess
  • Erstellen von Profilen potentieller Erwerbergruppen (LongList) und Erstellen entsprechender Ansprachekonzepte für die optimale Positionierung des Verkaufsgegenstandes bei den potentiellen Erwerbern
  • Erstellen eines anonymisierten Informationsmemorandums
  • Erstellen einer Unternehmensbewertung
  • Ansprache potentieller Interessenten mit anonymisierten Informationsmemorandum
  • Abschluss von Vertraulichkeitserklärungen
  • Kommunikationszentrale zu den Interessenten
  • Organisation und Koordination der Due Dilligence (inkl. Vorbereiten Datenraum und Datenmaterial)
  • Verhandlung Kaufpreis und Zahlungsbedingungen
  • LOI und Vertragsgestaltung
  • Abschluss des Verkaufsprozesses
  • Begleitung im Übergabeprozess

ERGEBNIS:

  • Verkaufspotential konnte aufgrund der schwachen und zyklischen Branchen-renditefähigkeit und nur im strategischen Investorenbereich gefunden werden
  • Bieterverfahren von 2 möglichen Käufern aus dem Herstellerbereich
  • Investor 1: strategische Weiterentwicklung der Gruppe mit einen neuen Lieferanten
  • Investor 2: Kauf und Zerschlagung der Gruppe vom derzeitig wichtigstem Lieferanten

 

AUSBLICK:

  • Die Weiterveräusserung der einzelnen Fachhandelshäuser an die Hauptgesellschafter und somit Zerschlagung der individuellen Beteiligungen in dem Zusammenschluss der Gruppe wurde zeitnah umgesetzt
QUEST Map

Mergers & Acquisitions

  • Mergers & Acquisitions

    Für einen erfolgreichen Unternehmenskauf oder -verkauf ist es entscheidend, gewisse Punkte in Planung und Ablauf zu beachten. So werden hier die relevanten Aufgaben und Fragestellungen beim Unternehmensverkauf betrachtet.

Attila Lottner
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Partner
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Albert Hager
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Sebastian Maier
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